«Zum Design haben alle sofort eine Meinung»
Shownotes
Ist Print tot? Längst nicht. Denn ein gut gemachtes Magazin vermag nach wie vor aus der Masse an Content herauszustechen und zu begeistern. Urban Fetz von der Agentur Partner&Partner erzählt im Gespräch, was es dafür braucht.
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00:00:00: Ja, also wie es halt so ist mit Design über Geschmack lässt sich streiten.
00:00:04: Und jeder hat sofort eine Meinung wenn er das Design anschaut und weiss vielleicht daran nicht genau was man sich dabei überlegt hat.
00:00:11: Was uns wichtig ist wirklich
00:00:12: dass wir dann
00:00:14: immer wieder sagen haben du kannst auf unsere Expertise vertrauen also wir überlegen uns etwas dabei machen einfach irgendetwas und du kannst aber auch auf dein Buchgefühl vertrauen.
00:00:28: Ich sitze hier mit dem Urbahn-Fetz von Partner und Partner.
00:00:32: Wir haben zusammen schon viele Magazinen zu realisieren, sowohl Partner, Partner und Open-Up als auch der Urbann und ich persönlich.
00:00:41: Manche machen wir schon länger zusammen und das Lea ist eigentlich recht vorgegeben.
00:00:47: Und andere haben wir aber auch dürfen zusammen neu erfinden.
00:00:51: Vielleicht mal ganz grundsätzlich wenn man jetzt ... Wirklich kann man anfangen auf der grünen Weise.
00:00:57: Wie gehen die ihr vor, wenn es ein neues Konzept für ein
00:01:02: Magazin zu entwickeln gilt?
00:01:03: Grundsätzlich versuchen wir zu erst einmal so viele Infos wie möglich in Erfahrung zu bringen.
00:01:08: Logischerweise, wer richtet sich das Magazin an?
00:01:11: Wer ist die Lesserschaft?
00:01:12: Sind das Mitarbeiter?
00:01:13: Finden sie Kunden oder Externe?
00:01:17: Das ist eine Special Interesse-Zielgruppe, was auch immer.
00:01:21: Und dann versuchen wir uns in die Lesserschaft zu besitzen und überlegen, was sie gerne sehen oder interessiert.
00:01:30: Was sie allenfalls überraschen könnte.
00:01:32: Dann gehen wir so an, ich
00:01:33: fahre.
00:01:34: Ich glaube das ist unser Job als Agenturin.
00:01:38: Dass vielleicht der Kunde sehr aus der Innensicht denkt... Magazine hat Vorstellungen, die vor allem mit dem zu tun haben wie sie aufgebaut sind oder was sie verkaufen wollen.
00:01:52: Und wir müssen den Blickwinkel übernehmen von denen das Magazin nachher lesen und sowohl inhaltlich als auch wie gestalten wir es, wie wird es übersichtlich?
00:02:04: Wie wird es ansprechend?
00:02:06: Manchmal müssen wir ja dann auch ein bisschen kämpfen für gewisse Sachen Aber auch erklären, wieso macht das mehr Sinn?
00:02:15: Wieso wird es dann vielleicht so mehr Aufmerksamkeit bekommen.
00:02:19: Gibt es Sachen, wo du findest, auf die ich eigentlich immer bestimme, also für das kämpfen wir?
00:02:27: Wir sind ja oftmals im gestalterischen Bereich bei Magazin-Tätigen oder in mehreren Gänseln uns gegenseitig eher mit dem Content, mehr mit dem Design und Art Direction Und ja, also wie es halt so ist mit Design.
00:02:43: Über Geschmack lässt sich streiten oder?
00:02:46: Jeder hat sofort eine Meinung wenn er das Design anschaut und weiss vielleicht auch nicht genau was man sich dabei überlegt hat.
00:02:53: Was uns wichtig ist wirklich
00:02:54: dass wir dann
00:02:55: immer wieder sagen haben du kannst auf unsere Expertise vertrauen also wir überlegen uns etwas dabei machen nicht einfach irgendetwas und du kannst aber auf deinem Bauchgefühl vertrauen was meistens nicht so förderlich ist Wenn ein Kunde das ganze Umfeld nach Meinungen und Inputs-Gerke befragt, dass er sich verunsichert hat, dass es ihm etwas hilft.
00:03:16: Dann ist er nicht mehr über sein Bauchgefühl vertrauen oder eben nicht.
00:03:21: Über Design lassen zu stehen aber wir wissen was man macht.
00:03:23: Und wir haben das Gefühl, wir machen es nicht so schlecht.
00:03:27: Was uns auch wichtig ist, ist das ausgeworfenes Textbildterhältnis und auch die Eisröme.
00:03:34: Oftmals ist es bei so einem Magazin Der Anspruch so viel wie möglich zu erzählen, die Geschichten so unglaublich umfassend machen.
00:03:41: Es hat ja auch so viele interessante Spezies.
00:03:44: Aber das ist einfach ein bisschen weniger.
00:03:46: Also ein bisschen reduzieren und unterdessen wirklich einen Platz haben in Geschichte wirken zu lassen.
00:03:52: Und dann lernt man das auch irgendwie im Lustig machen sich auch für Geschichte
00:03:56: einzulangen.
00:03:57: Das ist schon richtig!
00:03:58: Ja, das ist der Klassik.
00:03:59: Da hat es hier noch etwas Platz.
00:04:01: Da können wir
00:04:02: ja noch einen Koste machen.
00:04:05: Genau!
00:04:05: Genau.
00:04:06: Oder das Bild noch grösser.
00:04:08: Ja, genau.
00:04:10: Aber es muss ja auch noch schnuffen können.
00:04:13: Das ist jetzt ein Konzept und wenn man dann in die Umsetzung geht... Wenn wir jetzt ins Heft hineingehen, welche drei Elemente sind diese bei der Ausgestaltung besonders wichtig?
00:04:27: Ich bin ausgebildeten Typograf.
00:04:30: Also ich komme vom Schriftegger her.
00:04:34: vielleicht drumherum die Affinität zu schriften, aber das denke ich schon etwas, was sehr entscheidend ist bei einem Heft.
00:04:40: Also wenn du irgendeine angenehme Lesetlose hast bei einem Artikel, dann lese es dir so gerne.
00:04:46: und falls du auch einfach zum lesen kannst... Und dort sind so Finesse, die entscheidender sind.
00:04:51: Einerseits um eine Schriftwahl, dann ist die Schrift grösser, der Zeichenabstand, den Zielenabstand unten und unten und darum stellen sie sogar ein Papier- oder Papierfarbe, wo ein bisschen Greller oder gesetzter
00:05:01: sein kann.
00:05:02: Ich glaube, es kommt darauf an, um in diesem Magazin einen Charakter zu verleihen und die Lesbarkeit zu garantieren.
00:05:10: Sicher wichtig sind Bilder oder Bildsprache.
00:05:14: Mit den Bildern kannst du eine Geschichte unterstützen.
00:05:17: Du kannst eine separate Geschichte erzählen.
00:05:19: Du hast in einem Magazin wirklich ein eigenständiger Charakter verleihen.
00:05:22: Ein Bilder sind auch viel schneller erfassbar als im Text.
00:05:26: Also das Bild der Aussage sollte eigentlich gerade klar sein.
00:05:30: Das ist sicher wichtig!
00:05:33: Da kann man wirklich sehr viel Zeit und Aufwand betreiben, dass man da die richtige Wilde mit dem richtigen Nuss-Schnitt und den richtigen Aussagen findet.
00:05:42: Und dann was auch sehr wichtig ist, ist eine Dramaturgie in einem Häftshaar.
00:05:46: Dass man nicht irgendwelche wilden Sachen so kleine Gemüse anfängt Monoton oder das Hip-Tour, sondern dass man sich eben eine Dramatologie entwickeln kann.
00:05:59: Wo man mal etwas grössigeres Sachen macht und sich wieder ein kleinteiligeres Ding anwechselt.
00:06:04: Einfach möglichst viel Unterschied zu einem Abherrschung.
00:06:12: Und was sind absolute No-Gos?
00:06:14: Gibt es überhaupt
00:06:15: im Gestalten?
00:06:17: Wenn ich vorhin gesagt habe über Design lässt sich streiten Man kann es versuchen, aber das wird nie gelingen.
00:06:25: Es wird immer jemanden haben, der gewisse Dinge nicht gut findet und dort ist auch zu viel Input sein oder zu viele Köche am Design mitzuschaffen lassen.
00:06:36: Das ist meistens nicht pferdlich.
00:06:38: Und was ich finde aus einer Grenze ist, die dann wirklich quasi an einem Designer oder anderen Designern gesagt hat, dass man einen Millimeter dort überschiebt und das muss ich noch so finden.
00:06:48: Es ist irgendwie da oben in den Prüfstolzen ein bisschen.
00:06:51: Wenn es nicht so weingeht.
00:06:52: Ich habe mal einen Kunden, der war nicht beobengt, sondern
00:06:59: woanders.
00:07:01: Wo tatsächlich das Ausdruck und die Ausschnitte hat, kommt es auf einem A-Vierblatt so an, wie sie es wollte.
00:07:13: Ja, es gibt alles.
00:07:15: Aber das Resultat wird nicht besser.
00:07:17: Wenn du auf dieser Ebene angekommen bist und der Kunde sagt, wie du etwas designen musst, dann bist du einfach nur noch am Ausführer.
00:07:25: D.h.,
00:07:25: die Qualität wird irgendwo nicht besser und irgendwann ist den Ansporn gerade auch ein wenig verloren.
00:07:33: Ja, kommen wir doch zu ein paar Beispiele.
00:07:35: Wir haben zusammen das Magazin, der jetzt stark heisst von der Suchtprävention Kanton Zürich, den Konzept neu erfinden.
00:07:46: Auch der Name hat dazu gehört und auch das ganze Layout ist völlig anders als beim alten Magazin.
00:07:55: Also wir haben eigentlich angefangen auf die grüne Wiese.
00:07:59: Was sind aus gestalterischer Sicht die wichtigen Punkte?
00:08:03: Ja, vielleicht haben wir auf der grünen Wiese angefangen.
00:08:06: Und zwar so ziemlich mit allem als einerseits das Team auf kunderseiten, wo komplett neu zusammengesetzt worden ist und dass sie intern übernahm hat.
00:08:16: Eher und mehr, die quasi zusammen ... Also, man hat schon zusammen geschafft aber jetzt quasi das neue Mandat übernahmt.
00:08:25: Von dem her ja, es war wirklich alles offen.
00:08:27: Ich glaube, was sie uns verreinigt hat mit dem Kunden ist der gemeinsame Wunsch noch eine Veränderung gewesen.
00:08:35: Wir hatten dort alle einen gemeinsamen Verständnis, wo man den Hebeln ansitzen müsste und was man da sein könnte.
00:08:42: Man musste verbessern.
00:08:43: Es war sicher entscheidend, dass wir unter der Mut gehabt haben, das so durchzuziehen können.
00:08:51: Auch vom Umfeld her und so, das hat es kritisch gestimmt.
00:08:55: Auch um das Magazin, auch um frühen Reusgaben rumzugegeben.
00:08:58: Und dann eben noch mit einem allfälligen neuen Naming, wo man dann irgendwie auch entschieden hat, dass man das so durchzieht.
00:09:05: Ja, das braucht gut und da exponiert man sich.
00:09:08: Aber weil wir alle wirklich quasi das Gemeinsamt-Ziel vor Augen hatten
00:09:11: ist das
00:09:12: gut rausgekommen.
00:09:15: Es sind auch ein paar Präventionstellen involviert, die ihre eigene Geschichte haben.
00:09:21: Das ist sehr etwas selbstbewusstes.
00:09:25: Wir haben gesagt wir orientieren uns an Positiven und nehmen nicht irgendetwas mit Zucht in den Titel sondern wenn wir es wirklich an dem orientieren was macht dann die Leute stark oder wie kann man betroffene Stark machen?
00:09:42: Ja, wir haben den Inhalt und das Design in einem gemeinsamen Prozess mit der Kundin entwickelt.
00:09:53: Das war auch ein sehr entspannender Prozess.
00:09:57: Wir haben es dann wirklich an den ersten Ausgaben angeht.
00:10:04: Was ist hier wichtig bei der Gestaltung?
00:10:08: Bei der Gestaltung war es sicher.
00:10:11: Im Thema Suchtprävention, das Magazin ist vorhin relativ distanziert und hat sich ein wissenschaftlicher Touch gehabt.
00:10:18: Und dort ist sicher eine gewisse Nachbarkeit, die man mit
00:10:22: dem Magazin
00:10:23: erzeugen will.
00:10:23: Also ein Magazin, das sich an Betroffene und quasi auch Umsetzende wendet.
00:10:30: Das war klar.
00:10:33: künstigerartige Bildwelten arbeiten, sondern wir müssen den Menschen-Zentrum machen.
00:10:39: Textlich von der Sprache, die ich umgesetzt habe, aber eben auch vom Layout, dass man dort den Menschen zum Zentrum macht und sich für Menschen interessiert.
00:10:51: Und auch eine gewisse Lebendigkeit darin bringen.
00:10:53: Das war vor allem relativ stark und wir wollten es aufbrechen, dass viele Abwechslungsreiche viel konsumierbarer machen.
00:11:00: Die erste Ausgabe war zum Thema Nikotin.
00:11:03: Gerade auf der Bild-Ebene war das noch recht aussenfordernd.
00:11:08: Wir wollten in diesem Sinne nicht jemandem zeigen, den genüsslich wäbt oder einen Zigarette raucht... Plakativ gesagt, es sah nicht so aus wie eine Zigarettenwerbung oder eine Wave-Werbung.
00:11:23: Und das ist gerade beim Titelbild.
00:11:25: Das war sehr herausfordernd.
00:11:27: Da haben wir ja als Shooting gemacht und jetzt schon beschreiben, wie das abgelaufen
00:11:33: ist?
00:11:33: Ja, also es ist immer wieder quasi ein Satz gefallen.
00:11:38: Passen den auf!
00:11:39: Wir sind Prävention und nicht Suchtberatung.
00:11:42: Also wir wollen eigentlich Wie ist es gut zu zeigen und nicht schlecht.
00:11:47: Aber ich finde, du kannst nicht über schlechte Reden ohne sie beim Namen zu nennen.
00:11:50: Und darum ist dort wirklich die Herausforderung.
00:11:53: Einerseits trotzdem halt Suchtzzenen zeigen aber eben diese zwar einigermaßen schön bebildern, aber dann doch nicht zu attraktiv oder?
00:12:03: Es war geradewanderlich
00:12:05: wie bei YouTube.
00:12:06: Attraktiv aussehen, aber wir wollen nicht sagen, wie man attraktiv ist.
00:12:12: Genau!
00:12:14: Und am Schluss ist es ja wirklich an den Details
00:12:16: zu tragen?
00:12:17: Ja genau, also ich glaube die Details müssen dann so rausgekützelt werden bis sich alle wohlgefühlt haben damit.
00:12:24: Es ist eine Herausforderung, um das irgendwie so attraktive bebilden zu können.
00:12:28: Unseres Ziel ist natürlich wirklich ein attraktives Cover aber trotzdem diese Sorgen und die Befürchtungen vom Hund ernst sind, dort in einem Mittelweg
00:12:38: zu finden.
00:12:39: Ja und ich glaube das ist uns auch gelungen weil Rückmeldungen sehr positiv waren und es gab wirklich keine einzige kritische Rückmeltung im Sinne von dass wir das nicht machen können oder... was ja befürchtet war.
00:12:54: Es wird auch von Fachpersonen angeschaut, die sehr kritisch und heikel sind.
00:13:00: Ich denke, es ist gelungen.
00:13:03: Dann hat sich das gelohnt.
00:13:05: Das Zweifelsprojekt, das wir zusammen haben dürfen realisieren, ist etwas sehr spannendes.
00:13:11: Zwar wurde das Jubiläums-Magazin der Baugnossenschaft Rotach in hundert Jahren alt.
00:13:18: Das wurde mir dazu geholt, weil es sehr viel Material war.
00:13:26: Sie hatten schon sehr viel Text.
00:13:29: Es gab kein Konzept, wie wir das in Form bringen sollen.
00:13:34: Wie wird jetzt aus dieser enormen Anzahl an Textes ein Magazin?
00:13:41: Und dort ist wieder genau das Spielchen, was du vorhin gesagt hast.
00:13:44: Mit der Abwechslung sind wirklich alle Texts in Genen auch gleich lang gewesen.
00:13:49: Alle Texts waren einfach Lauftexte.
00:13:51: Also da hat es bei uns schon mal angefangen.
00:13:54: Von wegen Textshorter können wir vielleicht mal eine Zitat aussetzen.
00:13:58: Hier können wir etwas kürzer machen, noch länger machen und ein Interview machen.
00:14:04: Es ist auch sehr ein wichtiges Projekt, weil es halt hundert Jahre ... Das wird noch weile.
00:14:09: wird das auch gebraucht werden.
00:14:11: Das heisst, es ist wirklich ein Buch, der am Schluss Bestand hat.
00:14:17: Genau wie sind Ihr von gestalterischer Seite vorgegangen?
00:14:23: Ich weiss gar nicht mehr genau, wie dort der Einstieg war.
00:14:25: Ich glaube, ihr habt euch dort schon die Inhälte bestehenden angeschaut und startete in diesen Ideen.
00:14:34: Was könnte der Auflänger
00:14:38: sein?
00:14:39: Oder was könnten die Texte ordnen?
00:14:40: Wir haben dort Themen gefunden.
00:14:42: Ich glaube, sechs verschiedene Kapitel haben wir einmal gefunden, wo man die Themen ordnen könnte.
00:14:47: Wir hatten auch schon die Idee, dass wir die Seiten, die sie hatten, mit denen sie separat durch das Buch verteilen können, damit es so ein bisschen ... immer wieder einmal den Überraschungseffekt hat mit dieser Seite, wo dann auch gewisses Layout hat.
00:15:05: Und jetzt sind die ja dann wieder ins Spiel
00:15:08: gekommen?
00:15:08: Genau!
00:15:09: Das thematische Dach.
00:15:12: und so haben wir euch schon recht Gedanken gemacht und das hat uns extrem geholfen.
00:15:18: Wir haben uns nicht all diese Texte angeschaut aber da waren wir extrem vorgekommen um unsere Vorarbeit und konnten auf dem aufbauen.
00:15:27: Wir haben dort verschiedene Ansätze gehabt, verschiedene Routen.
00:15:31: Und wir haben versucht die Routenen ganz grob in eine Leihart zu gewissen.
00:15:35: Das könnte ungefähr so aussehen.
00:15:38: Dann sind wir mit diesen ganz groben Leiharzen, da hatten wir Kikoff-Meeting mit dem Kunden, respektiv mit den zwei verantwortlichen Kundenseiten.
00:15:48: Dort haben wir dann versucht herauszuspüren ... Wo durch geht es?
00:15:54: Was sind ein Planen, wo wir jetzt nicht weitergehen?
00:15:56: Wir hätten dort ganz viele Ideen gehabt und dann haben wir gewisse Ideen.
00:16:00: Die können wir weitertreiben und andere Ideen müssen man wahrscheinlich nicht begraben weil das so nicht wird durchkommen.
00:16:06: Und ja ist dort auch wichtig sein um den Kunden zu spüren.
00:16:11: wie funktioniert er?
00:16:11: Wie sind die Entscheidungsprozesse?
00:16:13: Um dann eben auch ein Timing und alles aufzusetzen und basierend auf dem haben wir dann mehr zusammen besitzt im Plan dass im Wüchertikel, für Artikel durchgegangen sind.
00:16:23: Wir haben das irgendwie skribbeln und dann eine Idee bekommen, wie umfassend es sein wird.
00:16:30: Das war auch wichtig für die weiteren Abklärungen, wie das Produktion aussieht.
00:16:36: Die Siedlungsseite, die du gesagt hast über das Heft oder ob sie über die Jubiläumsschrift verteilt sind.
00:16:43: Die hätten wir gerne in einem anderen Papier gemacht.
00:16:47: Auch im Zusammenhang mit dem Produktionspartner Bobo, der auch ein super Sparring-Partner ist.
00:16:54: Wir haben herausgefunden, dass gewisse Sachen nicht möglich sind und dann haben wir dort zusammen nach Lösungen gesucht.
00:16:59: Dann hast du das noch so weit auftrösen lassen, damit es funktioniert.
00:17:06: Genau, es sind ja hundertvierzeiten am Schluss.
00:17:09: Es ist ein recht umfangreiches Baby, das wir hier geschaffen haben.
00:17:15: Darum eben auch eine Woche und Wase an.
00:17:19: Wir hatten dann noch die Kinderzeichnungen, wo dann auch noch ... Also es gab einen Leppewert, in der sie die Zukunft ihrer Seidlinge zeichnet hat, Kinder von den Genossenschaften.
00:17:31: Dann haben wir aber auch Elemente aus den Kinderzeichnungen rausgenommen, die auf der Siedlungsseite wieder gebraucht wurden.
00:17:37: Es gab dann also ein bisschen verbindende Elemente, was ich sehr schön finde und Bilder hatten wir sehr viel.
00:17:46: Das war jetzt mal das Projekt, in dem man wirklich aus einem reichen Schatzabilder schöpfen konnte von früher.
00:17:52: Dort ist dann wieder so ein kleines Problem Quellen-Auflösung.
00:17:58: Also, wie sind die hier vorgegangen?
00:17:59: Ihr habt ja wirklich ein Reisenarchiv bekommen an Bilder.
00:18:03: Wie sind Sie da bei den Auswahlvorgangen?
00:18:06: Ja natürlich schon!
00:18:08: Einerseits nach der Textin-Heldlogische Reise haben wir dort geschaut, was es überhaupt für Bildmattern hat.
00:18:13: Dann schön nach dem optischen Gesicht zu füllen.
00:18:16: Was gibt optisch etwas her und was ist irgendwie eine spannende Süsche?
00:18:22: Und dann aber auch Qualität, viele von denen ... Ja, von diesen Archivbildern sind digitalisiert gewesen und waren nur in der digitalisierten Form verfügbar.
00:18:32: Und dann mussten wir schauen, ob die Auflösung groß genug ist für das Bild unter dem Stand der Vollschleife oder Vollseitig zu platzieren.
00:18:40: Das sind in einerseits ein Qualitätsaspekt, ein inhaltliches Aspekt und ein Show irgendwie.
00:18:45: Es
00:18:46: gab ja schon eine lustige Fun-Stück darunter, die in den fünften Jahren die Hausregeln, die ziemlich autoritär sind.
00:18:55: Die Kinder waren ruhig über den Mittag, weil dann der Vater heimkommt und dort im Mittagsschlaf machte.
00:19:01: Das sind Sachen, die wir unbedingterin haben, weil es einfach wirklich zeigt, wie sich die Sache entwickelt hat.
00:19:10: Aber man muss wieder schauen, stimmt Qualität oder kann das vielleicht kleiner abbilden?
00:19:15: Das kann man so immer noch lesen.
00:19:17: Ja, das waren wirklich sehr spannende Sachen.
00:19:21: Es war wirklich etwas zu entdecken fast.
00:19:27: Genau.
00:19:27: und dann noch ein drittes Projekt, den wir schon lange zusammen machen, ist Schlagenhaufmagazin oder auch Schlagimage genannt.
00:19:39: Schlagenhof ist ja ein Handwerksbetrieb, Malermauer Gipser usw.. Das heisst, es ist meistens sehr bunt.
00:19:51: Es richtet sich sowohl an die Kundschaft als auch an die Mitarbeitenden.
00:19:56: Das ist immer eine Herausforderung.
00:20:00: Für uns machen wir das seit Jahren und für uns ist das fast ein Wohlfühlprojekt.
00:20:06: Wir können mal mit den Handwerken reden ... wo ganz andere Gesprächspartner sind, dass man vielleicht Sausch hat.
00:20:15: Wo man vielleicht eher mal mit einem Geschäftsführer oder so das Interium macht.
00:20:19: bei den Handwerken kommt man halt einfach Antworten über wo ein Satz lang ist und es ist ganz klar die Antwort auf die Frappunkte fertig!
00:20:29: Das ist aus unserer Sicht halt so etwas spannender dran.
00:20:34: Wie ist das für euch?
00:20:36: Wie sehen ihr dieses
00:20:37: Projekt?
00:20:39: Das ist für euch ein Wohlfühlprojekt, das ist es wirklich auch für uns.
00:20:43: Wir machen das ja seit zehn Jahren miteinander, in den Zwanzig-Fünfzehnts angefangen und ein Wohlfühle-Projekt ist es für uns vor allem.
00:20:53: wir haben ja nicht mit dem Sinn direkten Kundenkontakt sondern eigentlich äußeren Kunden sind in diesem Sinn eher.
00:20:58: Das heisst er fängt alles ab wo von Kundenseiten für Wünsche, für Inputs, für Sachen machen und eigentlich sehen wir euch als unseren Kunden und ihr bereitet die Sache so.
00:21:10: Musterwürdig für uns vor der Textin Held, von den Bildern, die wir organisieren.
00:21:14: Wir müssen ganz wenige Bilder selber noch recherchieren.
00:21:18: Alles andere können wir wirklich Pfannenfertigen vorüber.
00:21:22: Können wir uns nur um das Design kümmern und dort versuchen mehr Wert zu bieten.
00:21:28: Das ist für uns ein Idealsprojekt weil es eigentlich Gerade bei so Periodik streben wir quasi, dass das auf unserer Seite sehr schlank abkannelt werden kann.
00:21:40: Dass es möglichst im Sparring oder im Ping-Pong mit unseren Grafiken ist und dass da gar nicht einen Durchlauffahrhitzer von PL oder etwas braucht.
00:21:48: Und das ist für uns ideal.
00:21:49: Das macht unsere Grafikerinnen meistens Spaß, wenn sie wirklich das kennen können.
00:21:56: Mit dem Kunden so durchziehen.
00:22:00: Und wenn man das zehn Jahre lang macht, wie haltet er dann das Frisch?
00:22:06: Dass es nicht langweilig wird am Schluss.
00:22:10: Sowohl für euch als auch für diejenigen,
00:22:12: die es lesen.
00:22:13: Es gibt ein Magazin-Konzept, der quasi wiederkehrende Rubriken hat.
00:22:19: Aber wir versuchen auch die bestehende Gefäße immer wieder in einem neuen Look zu präsentieren.
00:22:25: Also dort etwas anbrechselt reinzubringen.
00:22:28: vor kurzem noch ein Rebranding stattgefunden.
00:22:31: Das hat sicher auch wieder einen Push gegeben, wo man das Rebrandings auf die Magazine adaptiert hat.
00:22:38: Also es gibt per se schon frische Winter.
00:22:42: Und dann haben wir wirklich vorher immer gute Bilder bekommen und wenn du gute Texten und gute Bilder hast, dann gibt es irgendwie so eine Inspiration.
00:22:54: Das Design von sich aus, oder?
00:22:56: Und das Bild
00:22:57: bietet Inspiration fürs Design.
00:22:59: Man muss sagen Beschlagenhörf.
00:23:01: Im Magazin haben wir immer sehr viele Schäden und ich meine, es macht natürlich auch einen Unterschied.
00:23:07: Das sind authentische Bilder.
00:23:09: Man sieht wirklich die Handwerker bei der Arbeit.
00:23:14: Es ist einfach etwas anderes, weil man mit bestehenden Materialen arbeiten muss oder mit Stockbildern arbeiten.
00:23:20: Ich meine auch das Titelbild ... dass wir uns etwas überlegen.
00:23:24: Ja, das macht schon auch noch etwas aus.
00:23:29: Gut, dann danke vielmals Urban für das Interview.
00:23:33: Danke dir!
00:23:33: Dann haben wir etwas erfahren über den Prozess von eurer Seite.
00:23:39: Vielen Dank.
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